Was bedeutet Gesundheit?

Die Gesundheit jedes Menschen steht im Zentrum unseres Tuns. Wir unterstützen Vorbeugemassnahmen ebenso wie überzeugende Heilmethoden.

Wie lässt sich Gesundheit definieren? Ist jemand bereits gesund, wenn er keine Gebrechen hat, oder sich nicht krank fühlt? Die Weltgesundheitsorganisation WHO beschreibt «Gesundheit» wie folgt: «Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. (...) Der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes bildet eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung und der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.»

Gesundheit ist jedoch nicht «statisch». Wir verstehen sie vielmehr als ein dynamisches Gebilde, das im besten Fall aufgrund der sich in einem Menschenleben dauernd ändernden Umweltbedingungen im Gleichgewicht gehalten wird. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Konsummentalität im Gesundheitswesen ist es ausserdem ein utopischer Anspruch, vollständiges (...) Wohlergehen erreichen zu können. Altersbeschwerden oder Trauer wären dann per se krankhaft und behandlungsbedürftig (was uns die Pharmaindustrie ja gerne weismachen möchte).

Der Begriff «Gesundheit» leitet sich übrigens vom germanischen [ga]sunda ab , was «stark» und «kräftig» bedeutet. [ga]sunda ist eine Ablautform vom germanischen swenb[i]a mit derselben Bedeutung. Über das mittelhochdeutsche swinde, swint, was ebenfalls «stark», «heftig» aber auch  «ungestüm», «rasch» oder «grimmig», «böse» und «streng» bedeutet, leitet sich das Adjektiv «geschwind» ab.

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Vorratskammer Apotheke

Das Wort «Apotheke» stammt aus dem Griechischen und heisst wörtlich übersetzt «Speicher» oder «Scheune» und meint einen Aufbewahrungsort für Vorräte. Im neuen Testament wurden später mit «apothēkē» Aufbewahrungsorte für Nahrungsmittel beschrieben. Im antiken Rom bezeichnete man damit das meist oben im Haus gelegene Lager, wo in Amphoren Wein aufbewahrt wurde. Später wurde mit dem Begriff «apotheca» (lateinisch: Magazin) der Raum zur Aufbewahrung von Heilkräutern in Klöstern bezeichnet.

Vorbeugen und überzeugen

Selbstverständlich ist es sinnvoll, Krankheiten vorzubeugen. Doch soll man sich durch allzu strenge Einschränkungen nicht die Lust am Leben vermiesen lassen: Ein köstliches Mahl und ein Glas Wein in guter Gesellschaft wirken oft besser als Medikamente. Trotzdem: Viele Vorbeugemethoden sind einfach und im Alltag gut anzuwenden. Wie Sie gesund durch den Winter kommen, sich im Sommer keinen Sonnenbrand holen, wie Sie sich vor Geschlechtskrankheiten schützen oder welche Methoden zur Schwangerschaftsverhütung eingesetzt werden können – wir beraten Sie eingehend über alle möglichen Vorbeugemethoden.

Heilen ist eine Kunst

Medizin ist eine Wissenschaft, Heilen eine Kunst. Medizin schafft Wissen. Das Analysieren, Sezieren, Untersuchen und Beobachten, anschliessendes Experimentieren im Labor an einem Modell, führt zu allgemeingültigen Erkenntnissen. Grundlagen, Ursachen und Wirkungen werden erforscht. Dies ist Wissenschaft. Die Kenntnis der allgemeinen Gesetze ermöglicht im Einzelfall deren Anwendung, aber die richtige Anwendung ist eine Kunst, die nur bei dem gelingt, der Erfahrung hat. Erfahrung erwirbt man sich aber bloss im Einzelfall. Der Weg der Heilkunst scheint so zu verlaufen: durch Erfahrung an Einzelfällen wird man fähig, allgemeinere Aussagen zu machen. Je allgemeiner diese Aussagen sind, desto wissenschaftlicher werden sie. Diese wiederum lassen sich dann auf weitere Einzelfälle anwenden.

Aber auch mit all unserem Wissen der Medizin bleibt offen, wie eine Heilung zustande kommt. Wir kennen nicht alle Kräfte, die eine Heilung bewirken. Den Lebenswillen, das Leben überhaupt, die Empfindungen und  die Seele können wir nicht messen.  Aber das ist auch nicht nötig. Vielmehr ist ein integratives Erfassen des Gesundheitszustandes des einzelnen Menschen am Platz. Umfassend körperliche, messbare Parameter, Laborwerte – eine schulmedizinische Diagnose, aber auch der psychische Zustand, das seelische Befinden und der Lebenswille gehören zu einem solchen integrativen Ansatz. Körper und Seele sind keine Gegensätze, sondern zwei Perspektiven des einen Organismus. Ein Mensch hat keine Krankheit, er IST krank. Mit dieser Erkenntnis unterstützen wir Heilungsprozesse mit aller Kraft und viel Erfahrung.

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